The spirit within

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Was hat dieses Bild mit dem Thema im Titel zu tun? Was sagt dieses Bild über den Spirit aus, den ich in mir trage und dabei bin zu entdecken, sowie zu verstehen?

Tja, eigentlich finde ich nur, dass es ein geiles Bild geworden ist und mehr steckt da nicht hinter. Mir gefällt dieses Foto sehr und deswegen ist es jetzt hier verewigt. Auf der Suche danach, was in mir schlummert bin ich schon hier mal links, da mal rechts abgebogen und irgendwie dann bei Buchstabe S rausgekommen.

S wie super oder spannend oder was auch immer. S wie Spirit möglicherweise? Man weiß es nicht. Schließlich kam mir dieser Name eines morgens in den Kopf und lies mich nicht mehr los. Wie ich bereits geschrieben habe in “What’s the matter” , kam mir der grundlegende Gedanke beim Lesen. Der weiterführende Plan, die Idee, die dahinter stehen soll, die Idee mit der Spiriteers gefüttert werden soll, die kam mir beim Laufen an der frischen Luft. Sehr wahrscheinlich an einem kühlen Morgen, wie oben auf dem Bild.

Und was ist denn nun das Geheimnis? Was steckt in mir, in dir, in uns allen? Die Frage kann man eben nur sich selbst beantworten. Ich kann sie noch nicht einmal für mich selbst beantworten, wie soll ich es denn für dich machen. Sowas machen Gurus oder versuchen es zumindest. Die sagen dir, es sei gut, dass du das und das tust, obwohl man selbst zu zweifeln mag. Die Antwort auf die Frage, was einen antreibt, die liegt irgendwo tief vergraben in einem selbst. Versteckt unter Zweifeln, Träumen, Ängsten, Normen und Dogmen, die seit Jahren existent sind. Ob dein Handeln denn jetzt das richtige ist, das kannst nur du selbst dir beantworten. Denn rechtfertigen muss man sich nur gegenüber seinem Spiegelbild. Kannst du mit Y leben, weil du X gemacht hast?

Also lasst uns mal festhalten, dass Punkt 1 meines Spirits besagt, dass man mit sich selbst zufrieden sein und leben können muss. Andere interessieren sich weitaus weniger für dich, als man denken mag.

“Man zieht morgens in der Regel, die Schuhe an, die einem selbst gefallen, in denen man sich wohl fühlt und nicht in der Hoffnung, dass man die unbequemen, aber schicken Schuhe über dein schmerzverzerrtes Gesicht stellen.”

Ja stammt von mir, aber ich finde, dass das ganz gut passt

Weiter geht es mit der Reise durch meinen Kopf, was ungefähr einem Mischmasch aus Achterbahnen, Irrgärten und dem Verkehr in einer asiatischen Großstadt ähnelt. Also so ein Buff…

Der Blick schwenkt nach links auf meine Notizen; ich stelle fest, dass ich sie nicht mehr erkennen kann, weil ich eine ziemliche Sauklaue habe. Also hören wir mal auf mein Inneres.

Wichtig für mich ist, dass egal was ist, dass es sich richtig anfühlt. Man dabei dieses Herzklopfen bekommt, man dieses blöde Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht kriegt und man so dermaßen mit Energie geladen ist, dass man gleich durch die Decke springt, wie ein Flummi auf Koks, der auf einem Fass mit Dynamit steht. Diese Energie ist es, die dich weiter machen lässt, auch wenn man am liebsten einfach nur abkotzen könnte. Bisschen länger ist es jetzt her, dass ich mal mit Vaddi laufen war. Also er ist mit Rad gefahren und hat das Tempo vorgegeben. Eigentlich wollte ich nur 12 km machen und als wir wieder zu Hause waren, waren es 21km. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich keine Schmerzen in den Beinen hatte, aber es hat sich einfach richtig gut angefühlt.

Ergo; Punkt 2 für mich ist es, dass, egal was es ist, es sich richtig anfühlen muss und man mit Herzgefühl weiterkommt, als man es sich vorstellen mag. Ach ja und Überraschung, das war auch der Punkt in meinen Notizen.

“Dein Wert sollte Charakter haben, keinen sieben stelligen Betrag auf deinem Bankkonto”

Hey noch eins von mir – heute läuft

Was soll das denn nun heißen? Milliönchen auf dem Bankkonto wären doch was Feines. Ja ist gut möglich und ehrlich gesagt, beschweren würde ich mich nicht. ABER…großes ABER…

Zu aller erst geht es mir darum meine Werte zu finden, zu definieren und zu leben. Der Rest passiert dann von alleine und man kann dann feststellen, dass man auch ohne Milliönchen glücklich sein kann. Seinen Werten treu bleiben, das ist eine Sache, die ich vor Kurzem erst gehört habe. Ich habe auf Instagram einem Coach aus Kanada geschrieben, wie er seine Ziele erreicht.

Ich meine der Typ hat, wie Ross Edgely (eine weitere Inspiration für mich), einen olympischen Triathlon gemacht mit einem verdammten Baumstamm auf dem Rücken. Er sagte mir, es ist wichtig, dass du dein Wertesystem hast. Du musst über dich erfahren, wer du bist, was du willst und dem musst du treu bleiben. Notiere dir deine Werte, rufe sie dir immer wieder in den Kopf und werde jeden Tag besser darin sie auszuleben.

Über meine Werte möchte ich hier noch einen separaten Eintrag verfassen, genauso wie über all die anderen Punkte, die ich tatsächlich noch auf der Liste stehen habe.

Kommen wir zu Punkt 3: Gehe in dich und überlege, welche Werte dir wichtig sind, welche du bereits lebst oder leben willst. Sei diesen treu und dein Weg wird sich dir offenbaren.

Drei ist doch eine gute Zahl, um diesen ersten Teil hier vorerst zu beenden. Ich werde in der kommenden Woche den nächsten Teil fertig machen. Bis dahin bleibt neugierig, motiviert und flauschig. Haltet die Ohren steif und habt einen schönen Abend, schönen Tag oder eine gute Nacht. Und denkt daran:

“One day there will be day one I am going to make it”

Kevin B – Abenteurer, Autor, Weltenbummler und Philanthrop – gut eigentlich nur Autor

Bis dahin

Kevin

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