Das ewige Leben – oder wie ich lernte Dinge bewusst zu machen

“What we do in life echoes in eternity”

Gladiator

“Was wir im Leben tun, hallt in der Ewigkeit wieder”


Vorweg kann ich gleich sagen, dass es hier weder um den heiligen Gral aus Indiana Jones geht, noch um irgendwelche Botoxkuren in Osteuropa.


Dieser Satz da oben; ein kleiner Satz mit großer Bedeutung meiner Meinung nach aus einem noch besseren Film. Schaut euch Gladiator an. Kann ich nur empfehlen. Ich bekomme am Ende immer noch Gänsehaut, das ist sicher.

Es ist grad 00:15 Uhr und irgendwie hatte ich echt Bock wieder was zu schreiben. Nur was?

Auf dem Weg nach Hause, von meinen Eltern, kam mir diese Filmszene irgendwie in den Sinn und wie du jetzt siehst und liest soll dies hier das Thema sein. Ich möchte aber so viel sagen, dass ich keine Garantie dafür übernehme, dass das Folgende viel Input mit sich bringt, vielleicht dem geschuldet, dass ich grad extrem müde bin, aber ihr könnt euch ja selbst ein Bild machen.

Ich finde diese Szene im Film so verdammt gut, dass sich dieser Satz auch dezent bei mir eingebrannt hat. Was ist denn nun eine Ewigkeit? Für manche mag es die Matheklausur sein, wo ich mich auch gerne zu zähle. Für andere ist es der Arbeitsalltag. Für wieder andere ist es der ganze Tag.

Ich finde man schreibt diesem Wort, Ewigkeit, zu wenig Bedeutung zu, denn man lässt es immer beiseite liegen. Wir machen uns keine Gedanken darum, dass das Ganze hier irgendwann mal vorbei ist. Wir denken oft zu materialistisch. Oder wir denken gar nicht.

” Ewig sind wir nicht, ewig ist unser Wesen”

Unbekannt

Jetzt mag es möglicherweise depressiv und traurig werden, aber das gehört ja auch etwas dazu. Irgendwann, weit in der Zukunft, aber doch näher als gedacht, sind alle Karten ausgespielt und das, was übrig bleibt sind Momente, die du anderen beschert hast. Erinnerungen, die weiterleben. Geschichten, die erzählt werden. Werte und Taten, die einem den Schauer hinablaufen lassen.

Mache dir doch mal bitte ein paar Gedanken darüber, was über dich erzählt werden soll. Wie sollen andere über dich erzählen? Das hat nichts damit zu tun, anderen auf Krampf zu gefallen. Es hat etwas damit zu tun, deinem Wesen eine Bedeutung zu geben. Eine Mission, die dein Charakter erfolgreich abschließen muss.

Ein Satz über den ich in letzter Zeit nachgedacht habe ist der folgende, den jeder schon mindestens einmal gesagt hat. “Mir ist langweilig”

Je mehr ich mich mit mir selbst auseinandersetze, desto mehr stelle ich fest, dass es sowas wie Langeweile nicht gibt. Wenn man mal einen Abend lang nichts machen möchte, dann macht euch dieses “Nichts” bewusst. Hört auf euch. Lasst euren Facebook Feed allein, lasst den Fernseher aus und hört nur auf euch. Haut euch auf die Couch, aber dann gebt selbst dabei 100 Prozent. Lernt Dinge zu genießen. Man sollte nicht den Fernseher anmachen, weil man nicht weiß, was man machen soll. Mache ihn an, wenn du da einfach mal Bock drauf hast und dann genieße den Abend.

Das habe ich in letzter Zeit gelernt und mache es immer wieder. Nach einem Tag im Büro, einem anschließenden Lauf, der Arbeit am Blog, ja dann ist diese Couch so unfassbar bequem und der Film, der über den Bildschirm flimmert, der zieht mich in seinen Bann.


Zurück zum Anfang: Was hallt in die Ewigkeit?

Dein Wesen und dessen Taten hallen ewig.

Wie wirst du ein besseres Wesen?

Tue die Dinge, die du tust mit absoluter Widmung und gebe ihnen Bedeutung.

“All eternity is in the Moment”

Mary Oliver

Gibst du Dingen mehr Bedeutung, dann stellst du mit der Zeit auch fest, welche Dinge dir gefallen und welche nicht. Welche dir gut tun und welche nicht. Es hilft dir besser zu differenzieren. So kannst du gute und feste Entscheidungen treffen. Solche, die du eigentlich schon vor langer Zeit treffen wolltest.

Hast du mit der Zeit deine Bedeutungen gefunden wird dein Wesen reifen. Du siehst davon ab dich zu verstellen. Die Leute, die deine Art und dein Wesen so mögen und lieben, wie es nunmal ist, die kommen in deinen Kreis und der Rest ist Magie.

Erfahrungen werden gemacht. Entscheidungen werden getroffen. Erinnerungen werden geschaffen. Geschichten werden geschrieben. Und das alles für die Ewigkeit.

Also merke: Gebe Dingen, so einfach und simpel sie auch sein mögen Bedeutung. Nehme sie bewusst wahr. Überflute deinen Verstand nicht mit allem, was es gibt. Zum Beispiel: ein erstes Date in einem Starbucks, neben dem live das neue IPhone enthüllt wird. Dann passiert folgendes: Gehirn = Pfffff

Höre auf dein Inneres, entdecke dein Wesen, deine Mission, lasse dich ewig leben und wenn du mal Ruhe brauchst, dann ruhe auch.

Ich hoffe ihr konntet euch hier durchlesen. Ich weiß, dass dieser Beitrag etwas wirr sein mag, aber wie schon oft gesagt: Ich schreibe so, wie es mir in den Sinn kommt.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und auf ein Baldiges. Es ist 00:58 Uhr.

Kevin

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Author: KevinB

Autor, Sportler, Reisender, Fotograf, Allesmacher. Ich bin auf der Suche nach mir selbst und schreibe meine eigene Geschichte. Das ist es, worauf es ankommt. Ich bin Kevin und das hier ist mein Anfang.

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