Das einfach (schwierigste) Ding der Welt

Moinsen meine flauschigen Leser und Leserinnen. Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende und vor allem schöne Momente. Ich kann mich nicht beschweren, bei mir war es wirklich super. Wie es sich gehört möchte ich euch zum Wochenstart wieder etwas mitgeben und euch zumindest einen kleinen Anstoß geben. Einen Anstoß dazu euch selbst zu reflektieren.

Damit wir auch mal etwas fachkundiges und wissenschaftlich fundiertes Wissen hier einbringen können, habe ich grad mal ein bisschen durch Google gestöbert.

Wissenschaftler des Vanderbilt University Medical Center haben herausgefunden, dass man beim Lachen (ja, das wo man die Mundwinkel so eklig nach oben zieht), bei einer Dauer von 10 bis 15 Minuten ganze 10 bis 40 Kalorien verbrennt. Klingt wenig oder? Im Jahr wären das dann 500gr bis 2kg. Um das ganze dann auch schmackhaft zu machen: 1 Stunde Lachen würde demnach 30 Minuten Gewichtheben entsprechen. Vielleicht nicht unbedingt einem Eddie Hall, der 500kg beim Kreuzheben, einfach mal so anhebt, aber da wollen wir ja gar nicht hin. Oder vielleicht doch. Vielleicht auch nicht.

Was soll das nun bedeuten und was will ich damit sagen?

“The key to happiness doesn’t lay in numbers in a bank account, but in the way we make others feel and the way they make us feel”

Joe Rogan

Wie ich es im Titel schon andeute; es ist mit eine der einfachsten Sachen der Welt zu lachen und zu lächeln. Dazu bedarf es lediglich 43 Muskeln. Darf man dem Internet Glauben schenken braucht es für ein böses Gesichtsgulasch 54 Muskeln. Bei der Zeit, die man heutzutage damit verbringt böse zu gucken, weil man im Stress ist, sich verschließt oder sonst was für Probleme hat, die sehr wahrscheinlich belanglos sind und einer inneren Einstellung entstammen, der man selbst eigentlich wenig Aufmerksamkeit schenkt, ist es dann ja auch kein Wunder, dass man energielos ist, viel Müll in sich stopft, um zu kompensieren und sich irgendwann in einer Abwärtsspirale des Schlechtdraufseins befindet.

Selbstverständlich hat man auch mal einen Scheißtag. Die Kollegen nerven. Der Kunde nervt. Man ist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Ja, das gibt es alles, aber da kann dann auch die Dame an der Kasse im Supermarkt nichts für. Schenkt ihr ein Lächeln. Seid die Person, die heraussticht in einem Meer von Einkäufern, die gestresst und drängelnd vom Feierabend an die Kasse rasen, um bloß schnell nach Hause zu kommen.

Sagt “Hallo” zu fremden Menschen, wünscht ihnen einen schönen Tag. Die freuen sich und behalten das möglicherweise bis im Kopf. Es überrascht die meisten sehr wahrscheinlich, aber bei den richtigen trifft es auf Freude und ein Lächeln ist wirklich nichts, bei dem man sich einen Zacken aus der Krone bricht.

Außerdem lässt es sich auch viel besser aushalten, wenn man mit einem minimalen Schmunzeln durch den Tag schreitet. Ross Edgley, mein persönlicher Held, wenn es um Extremsport geht, ist ja in knapp einem halben Jahr einmal um Großbritannien geschwommen. Er selbst sagt, dass er sich, im Angesicht der Einsamkeit, die er 12 Stunden am Tag erlebte im offenen Meer, immer wieder in den Kopf gerufen hat, dass es mit einem Lächeln und Schmunzeln leichter fällt diese Mammutaufgabe zu bewältigen.

Wenn du als Leser dich jetzt fragst, wie man denn mit dem Kopf im Wasser lächeln soll, dann kann ich dir gratulieren zu deinem Platz im Kreis der Skeptiker und derer, die ihre Mundwinkel wahrscheinlich nur hochbekommen, wenn man sie fest tackert.

Versucht es doch einfach mal!

Ich merke es beim Laufen (boah ne ey, jetzt fängt der wieder damit an) Es lassen sich viel leichter Meter machen, wenn ich lächle, wenn ich froh und glücklich bin in dem, was ich grad tue. Am Leben sein. Atmen. Laufen, wenn man böse guckt ist schwierig. Denkt an die 11 Kalorien Unterschied, die rauben dir die Energie.

Also: macht jemandes Tag besser, lasst jemanden lächeln, gebt jemandem das Gefühl einen guten Job zu machen. Seid positiv bei dem, was ihr tut. Lacht häufiger. Das Leben ist zu kurz um todernst zu sein.

Nun habt einen schönen Abend und denkt dran: die 2 Sekunden zum Lächeln, die hat jeder übrig.

Bis dann

Kevin 🙂

Teilen

Author: KevinB

Autor, Sportler, Reisender, Fotograf, Allesmacher. Ich bin auf der Suche nach mir selbst und schreibe meine eigene Geschichte. Das ist es, worauf es ankommt. Ich bin Kevin und das hier ist mein Anfang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.