Sei keine Schildkröte – und wenn du eine bist, lege den Panzer nieder

“To find your peace, you need to let the armour go”

Jim Carrey

Ich bin gestern Abend über dieses Video gestolpert, in dem Jim Carrey (ja der Typ aus Dumm und Dümmer), einen Vortrag hält über sein Leben. Wie er da hin gekommen ist, wo er jetzt ist. Wie er sein Leben in den Griff bekommen hat. Es hat mich nicht in Ruhe gelassen, was er da so gesagt hat und vor allem das oben stehende Zitat.

Was ich so an diesem Zitat mag ist, dass man es komplett selbst interpretieren kann. Aber in den richtigen Zusammenhang, in den, wo ich hier jetzt hin möchte, kommt es, wenn man sich das Video weiteransieht und den nächsten Satz aufnimmt.

“Your need for acceptance can make you invisble in this world”

Jim Carrey

“Armour” bedeutet Rüstung. Rüstung wofür? Wovor will man sich schützen? Tja, die Frage kann sich nur jeder selbst beantworten.

Der eine möchte nicht unangenehm auffallen, wenn er sich so benehmen würde, wie er sich gerne benehmen will.

Die andere will es Ihren Eltern, Freunden oder irgendwem anders beweisen und gefallen, obwohl sie andere Pläne hat.

Wieder andere laufen eine Strecke lang mit einem Ziel, dass sie gar nicht kennen und wenn sie es kennen würden, würden sie es ganz schnell ändern.


Vollbremsung – Navi sagt “Folgen sie der Straße 36km – du sagts “Halt die Klappe” – du tippst ein neues Ziel ein


Es ist normal, dass man anderen gefallen will. Dies gehört dem Instinkt an, dass man dazugehören will. Der Mensch will dazugehören. Wir sind Gruppenwesen. Aber aus Angst davor nicht dazuzugehören, weil wir eben anders reden, denken, aussehen, leben, stellen wir uns selbst ganz hinten an.

Ich kann es auch vollkommen nachvollziehen, dass man Angst davor hat alleine zu sein, auf dem Weg dorthin man selbst zu sein. Einsamkeit ist nicht schön. Zumindest nicht schön, wenn man auch nicht sich selbst hat. Hast du dich selbst erstmal gefunden, dann ist auch jede noch so ruhige Minute, die du nur mit dir selbst verbringst das Paradies auf Erden für dich.

Allerdings ist es um einiges leichter diesen Punkt zu erreichen, wenn du besagte Rüstung ablegst. Lasse dich halt kritisieren, Hauptsache, du gefällst dir, machst worauf du Lust hast und bist mit deiner Leistung, deinem Sein zufrieden.

Die Leute, die dann angetanzt kommt und sagen “Neeee öööö äää blahhhh, ja ne kannst nicht machen”, sind nicht ganz so sehr mit sich beschäftigt, wie du es eigentlich sein solltest. Lass sie reden. Lass sie sein. Es heißt ja immer so schön “Sie leben Ihres und du lebst deines”.

Lass mich dir sagen, dass es nicht nötig ist deinem jetzigen Umfeld zu gefallen. Wenn du anfängst deinen Weg zu gehen, welcher auch immer das sein mag, wirst du sehen wer da bleibt und wer nicht. Das sollte dir dann zuerst die Augen öffnen, dass du eben auch nur für dich lebst und nicht für andere. Außerdem gibt es auf der Erde 8 Milliarden Menschen. Das ist eine 8 mit “der Wurzel aus 81” Nullen. ( Ja das ist fies oder?)

Wenn du deinen Weg änderst und den gehst, den du gehen möchtest, wirst du auch andere auf deinem Weg treffen und mitnehmen. Man ist nie alleine.

Überlege dir wofür du brennst, was du bewirken willst, wen du erreichen willst, was die Welt von deinem Leben haben soll. Lege deine Rüstung ab.

Bewege dich langsam und Schritt für Schritt, wie eine Schildkröte, aber lege deinen Panzer ab.

Ich bin bei Weitem noch nicht da, dass ich sagen kann, dass ich es genauso handhabe, aber ich bin soweit, dass ich sagen kann, dass ich mir ein Bewusstsein für all das erschaffe und auch so nutze.

Mache du dir auch Dinge bewusst, die es wert sind, als solches genommen zu werden. Es ist nicht einfach, aber es ist es wert.

“The greatest gift we do have in life is our mind and body”

Mir grad in den Kopf gekommen, hat aber bestimmt schonmal jemand gesagt, nur dass ich nicht weiß wer

Habt noch einen schönen Tag meine Spiriteers und bis dänneee

Kevin

Teilen

Author: KevinB

Autor, Sportler, Reisender, Fotograf, Allesmacher. Ich bin auf der Suche nach mir selbst und schreibe meine eigene Geschichte. Das ist es, worauf es ankommt. Ich bin Kevin und das hier ist mein Anfang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.