Jahrelang in Quarantäne

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Das Wort Quarantäne wird sehr wahrscheinlich zum Wort des Jahres 2020 werden, so ist es schließlich in aller Munde, in Anbetracht der jetzigen und aktuellen Situation. Aber daher auch zurecht, denn zu unterschätzen ist das ganze Thema rund um C****a definitiv nicht. Was ich nun möchte?

Ich will es nicht klein reden! Ich will keinen Vortrag darüber halten, wie man damit verfahren soll! Ich will auch kein Sofa-Arzt sein, wie manche immer gerne Wohnzimmer-Fußballtrainer sind!

Es gibt andere Leute, die die Anweisungen geben, Lösungen entwickeln, einfach Leute, die die nötigen Schritte tun, um das Rad irgendwie am Laufen zu halten.

Selbstverständlich fängt das schon bei Ärzten und Ärztinnen, Krankenpflegern- und Pflegerinnen, Kassierern und Kassiererinnen an. Auch Betreuer und Betreuerinnen, die sich um Kinder kümmern, weil Eltern immer noch zur Arbeit müssen. Aber gelobt werden diese Menschen nun immer und immer wieder. Ich hoffe, dass das auch für die Zukunft Früchte trägt. Ich habe es schonmal hier geschrieben, dass man diesen Menschen, aber auch jedem anderen einfach mal ein Lächeln schenken kann. In Zeiten wie diesen ist es Goldwert.


Jetzt habe ich doch irgendwie einen Appell gestartet, aber nun ja… Eingebung und Eingeben hängen manchmal doch sehr dicht beieinander.

Was ich eigentlich will!?


Es ist mir klar, dass aktuell nicht viel geht. Fast alles hat geschlossen, aber eine Sache nicht. Das bist du!

Nutze die Zeit, die du nun gegebenenfalls mehr hast. Lese, schreibe, telefoniere, bewege dich, arbeite an dir.

Die letzten Tage war ich an der frischen Luft laufen und es hat mich wirklich gefreut wie viele Leute sich draußen bewegen, weil es eben nicht anders geht. Es freut mich auch jetzt grad, während ich das hier schreibe, zu wissen, dass viele an die frische Luft gehen.

Ich erstelle mir Listen für den Tag, was ich denn so machen möchte. Einen Blog Beitrag schreiben, an meinem Training arbeiten, meine Eltern oder meine Oma anrufen, den Haushalt in Ordnung bringen, überlegen, was ich denn will und was mich glücklich macht.

Eine Sache, die ich grad dauerhaft mache ist, jeden Tag so zu nehmen wie er kommt und so zu schätzen wie er ist. Ich nehme mich bewusster wahr, fühle Freude und Energie. Die kommt aber nicht daher, dass ich nun in “Quarantäne” sitze und den ganzen Tag lang TV gucke und Videospiele spiele, um die Zeit auszusitzen, bis alles wieder normal ist.

Viele Menschen waren doch vorher schon in ihrer eigenen Quarantäne gefangen, wenn sie ihrem Muster folgen Tag für Tag und sich auf die imaginäre Couch setzen, um auf den nächsten Tag zu warten.

Mache etwas aus dir! Was auch immer es sein mag! Beschäftige dich mit dir selbst! Die wichtigste Person in deinem Leben bist du!

Wir können die Situation nicht ändern, aber wir können sie so nehmen wie sie ist und das Beste daraus machen.

Verschwende die dir gegebene Zeit nicht, denn sie ist eine gute Zeit!

Ich bin inzwischen vom Schwimmen wieder und habe nochmal überlegt, ob ich den Text hier so lasse. Ja das tue ich. Ja das Wasser war scheiße kalt und es hat sich so angefühlt als ob das Hirn wegfriert, aber die 2 Minuten haben mir Energie für mehr gegeben.

Bis demnächst und genießt euch und euer Leben

Kevin

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